Streuner an einem betreuten Futterplatz.

Sie lieben Katzen? Möchten Sie sich für Streuner engagieren? Für die etwa 10.000 halbwild in Hamburg lebenden Tiere gibt es genug zu tun – und das an vielen Orten in der Stadt. Vielen ist gar nicht bekannt, wie groß das Elend der Straßenkatzen ist und wie viele es sind, da die Tiere so heimlich und verborgen leben und leiden. Unter anderem benötigen wir aktuell gespendete „Futterschränke“ – und suchen händeringend Personen, die einen Futterplatz in Wilhelmsburg betreuen können.

Mit der vereinsinternen Katzenrettung, die aus zwei Vollzeitkräften besteht, werden Notfälle versorgt sowie neu entdeckte Streuner eingefangen und zur Kastration und einem medizinischen Check-Up ins Tierheim gebracht, bevor sie wieder in die Freiheit entlassen werden. Damit die Katzenrettung genügend Zeit dafür hat, ist die Unterstützung bei den Katzen vor Ort durch Betreuen ihrer Futterplätze nur durch ehrenamtliche Hilfe möglich.

Wir brauchen Betreuerinnen und Betreuer für Straßenkatzen, die bereit sind, auf Futterplätzen ein- bis zweimal wöchentlich Futter und Wasser aufzufüllen und nach dem Rechten zu sehen. Aktuell suchen wir Hilfe für einen Platz in Wilhelmsburg.

Außerdem möchten wir direkt an den Futterplätzen Futterdepots einrichten, um die Futterlieferfahrten zu den Betreuungspersonen zu verringern. Wenn Sie einen halbhohen Gartenschrank, Werkstattschrank, Spind oder ähnliches aus wetterfestem Kunststoff oder Metall erübrigen können, bitten wir Sie, uns diesen als Futterschrank zu spenden.

Wir freuen uns zudem über Fahrerinnen und Fahrer mit eigenem PKW, die den Futterplatz-Betreuungspersonen ohne PKW einmal monatlich Futter aus dem HTV bringen. Ein kleiner Fahrtkostenzuschuss ist dafür möglich.

Wir suchen Grundstückseigner oder Gewerbetreibende, die ihre Örtlichkeiten für neue Streunerkolonien anbieten. Falls ein Platz, aber keine Kapazität zur Betreuung vorhanden ist, wollen wir diese durch HTV-Ehrenamtliche als externe Betreuungspersonen sichern.

Ehrenamtliche Hilfe benötigen wir auch beim Einfangen von Wildlingen zum Zweck der Kastration. Wind und Wetter sowie frühe und späte Tageszeiten sollten kein Problem sein. Auch ein eigenes Auto wird benötigt, um zu den Lebensräumen der Katzen zu gelangen und die Lebendfallen transportieren zu können.

Und last but not least freuen wir uns über handwerklich Begabte, die wärmende Hütten aus Holz oder aus Styropor bauen.

Wer helfen möchte, wendet sich bitte per Mail an kontakt@hamburger-tierschutzverein.de.

Im Namen der Hamburger Katzen danken wir allen bereits aktiven Unterstützerinnen und Unterstützern von Herzen – aber auch denjenigen, die sich melden werden, schon jetzt. Gemeinsam retten wir Leben!