Tierschutzpolitik

Betäubungslose Ferkel-Kastration: Welche Abgeordneten für Tierleid stimmen wollen

Brutal und schmerzhaft: Ohne Betäubung wird ein Ferkel kastriert. Fotos: Agrarfoto3. November 2018, Update

Der tierschutzpolitische Skandal ist besiegelt: Eigentlich sollte das betäubungslose Kastrieren von Ferkel ab 1. Januar 2019 verboten sein. Dieses Verbot will die Große Koalition nach einer über fünfjährigen Übergangsfrist wieder kippen und hat sich auf einen Gesetzentwurf geeinigt, der das betäubungslose Kastrieren von Ferkeln um weitere zwei Jahre zulässt. Wir hatten die Hamburger Bundestagsabgeordneten im Oktober angeschrieben und gefragt, wie sie abstimmen werden, wenn der Bundestag über den Gesetzentwurf entscheidet. Lesen Sie, welche Politiker geantwortet haben – und wer lieber schweigt.

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TV-Sender NOA 4 stellt Absurdität des Hamburger Hundegesetzes dar

Hunde wie unser Opa Alfi werden von der Stadt Hamburg vorverurteilt.23. August 2018

Eigentlich ist es allgemein bekannt, wissenschaftlich bewiesen und auch die Ansicht der zuständigen Ministerien Niedersachsens und Schleswig-Holsteins: Es gibt keine aufgrund ihrer Rassezugehörigkeit gefährlichen Hunde. Es gibt lediglich Hunde, die bei nicht artgemäßer Haltung Fehlverhalten entwickeln und dadurch eine Gefahr darstellen können. Einen friedlichen Hund ohne Vorkommnisse aufgrund seiner Rasse zu verurteilen, ist moralisch verwerflich und unsinnig.

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Wildgehege Klövensteen: Altonas Parteien streiten über den tierfeindlichen Ausbau

Damwild direkt am Gehegezaun im Klövensteen. Der Bezirk Altona will das Wildgehege zum Wildtierzoo ausbauen – dagegen protestieren immer mehr Bürger.25. Juni 2018, Update 20. August 2018

Der Masterplan für das Wildgehege Klövensteen in Rissen sorgt nicht nur für Proteste bei den Bürgern. Mehr als 12.000 Menschen (Stand 3.7.18) haben schon eine Petition unterschrieben. Auch Kommunalpolitiker aus Altona sind verärgert. Der Hamburger Tierschutzverein (HTV) fragte bei den Parteien nach.

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Mehr als 12.000 Unterschriften gegen geplanten Wildtierzoo im Klövensteen

Dam- und Muffelwild an der Futterstelle. Der Masterplan für das Wildgehege sieht vor, dass noch viel mehr Tierarten eingesperrt werden sollen.19. Juni 2018; Update 16. August 2018

Mehr Gehege, mehr Käfige – mehr eingesperrte Tiere. Das Bezirksamt Altona hat einen Masterplan zum gigantischen Umbau des Wildgeheges Klövensteen in Rissen vorgelegt – und sorgt damit zum Glück für Proteste. Eine Online-Petition gegen die Wildtierzoo-Pläne haben  schon mehr als 12.000 Menschen (Stand 16.8.18) unterschrieben. Der Hamburger Tierschutzverein ruft alle Unterstützerinnen und Unterstützer dazu auf: Sagen auch Sie Nein zum Masterplan! Hier geht es zur Petition.

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Fußball-WM in Russland: Tierschützer befürchten Tötung von Straßenhunden

Russlands Straßenhunde sind in Gefahr. Foto: Deutscher Tierschutzbund e.V.Pressemitteilung vom Deutschen Tierschutzbund
18. Juni 2018

Anlässlich der Fußball-Weltmeisterschaft hat man in den Austragungsorten in Russland offenbar bereits viele Straßenhunde eingefangen und in städtischen Tierheimen oder anderen provisorischen Einrichtungen untergebracht. Tierschützer vor Ort befürchten nun, dass die Tiere nach der WM, ab Mitte Juli, getötet werden – so ein Bericht von „Spiegel TV“. Der Deutsche Tierschutzbund hatte sich bereits im Vorfeld der WM an die zuständigen Politiker und Behörden gewandt und einen tierschutzgerechten und nachhaltigen Umgang mit den Tieren gefordert. Nun appelliert der Verband erneut dafür, keine Hunde zu töten, sondern Projekte nach dem Prinzip „Einfangen, Kastrieren, Freilassen“ umzusetzen.

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Umfrage: Bürger unterstützen heimliche Filmaufnahmen in Tierställen

Ein Tierleben ist im Schweine-Hochhaus nichts wert. Foto: Deutsches Tierschutzbüro18. Juni 2018

82,2 Prozent der Bevölkerung finden es gerechtfertigt, dass Tierschützer durch heimliche Filmaufnahmen in landwirtschaftlichen Betrieben Missstände und Tierquälerei aufdecken. Das ist das Ergebnis einer aktuellen repräsentativen Umfrage. Und eine schallende Ohrfeige für Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU): Denn Union und SPD haben im Koalitionsvertrag vereinbart, das illegale Filmen schärfer zu bestrafen. Der HTV bezieht Stellung:

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Wahl-O-Mat für Veggie-Themen: Der Veg-O-Mat vergleicht sieben Parteien

Im Veg-O-Mat wird die Einstellung der Parteien zu Thesen verglichen, die für Vegetarier und Veganer von Interesse sind. Foto: VEBU15. September 2017

Am 24. September 2017 ist es so weit: Ein neuer Bundestag wird gewählt und somit wird auch über den künftigen politischen Kurs bei den Themen pflanzliche Lebensweise, Tierschutz, Ernährungs- sowie Agrarpolitik entschieden. Um die Wähler über die Position sieben verschiedener Parteien bezüglich dieser Themen zu informieren, hat der ProVeg (ehemals VEBU) Vertreter von CDU/CSU, SPD, Die Linke, Bündnis 90/Die Grünen, FDP, Tierschutzpartei und V-Partei³ befragt und in einen direkten Vergleich gestellt.

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Bundestagswahl 2017: Zwei Kreuze für die Zukunft der Wildtiere

Dass der HTV immer mehr exotische Schützlinge wie Zwerggürtelschweif Noa beherbergt, ist auch Folge des unregulierten Handels.8. September 2017

In gut zwei Wochen wählt Deutschland eine neue Regierung. Unser Kooperationspartner Pro Wildlife e. V. hat die im Bundestag vertretenen Parteien sowie die FDP gefragt, wie sie sich beim Tier- und Artenschutz für die kommenden vier Jahre positionieren. Bei den Antworten gibt es große Unterschiede.

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Tierschutz-Check zur Bundestagswahl 2017

Mit Ihrer Wahlentscheidung können Sie den Grundstein für den Tierschutz in den nächsten Jahren legen.Pressemitteilung vom Deutschen Tierschutzbund
17. August 2017
 
Der Deutsche Tierschutzbund hat mit seinen Wahlprüfsteinen die tierschutzpolitischen Positionen der Parteien abgefragt und deren Rückmeldungen auf www.tierschutzbund.de/tierschutz-check veröffentlicht. Tierschutzinteressierte Wählerinnen und Wähler können die Wahlprüfsteine als Hilfestellung für ihre Entscheidung nutzen – denn mit ihrer Wahl legen sie auch den Grundstein für den Tierschutz in den nächsten Jahren.

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Startschuss zur Bundestagswahl: Der Deutsche Tierschutzbund und seine Mitgliedsvereine starten Kampagne zur Bundestagswahl

Bei der Bundestagswahl mehr Tierschutz wählen! Foto: Deutscher TierschutzbundPressemitteilung vom Deutschen Tierschutzbund
22. Juni 2016

In den nächsten Wochen werden die Wahlprogramme der im Deutschen Bundestag vertretenen Parteien vorliegen. Da die Bundestagswahl im September 2017 auch die tierschutzpolitischen Weichenstellungen maßgeblich bestimmen wird, starten der Deutsche Tierschutzbund und seine Mitgliedsvereine die Kampagne „Bundestagswahl ist #Tierschutzwahl!“. Mit Hilfe von Wahlprüfsteinen sollen die Parteien über tierschutzrelevante Aspekte und ihre Positionierung Auskunft geben.

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