Tierschutzpolitik

Philip Wollen: Vom Bankier zum Tierrechtsaktivisten

Philip Wollen kämpft seit 30 Jahren für Tierrechte und eine mitfühlende Welt. Foto: thethinkingvegan.com8. Januar 2019

Es war ein Schlachthofbesuch im Auftrag eines Kunden, der sein Leben radikal veränderte. Spitzenbanker Philip Wollen (68) beschreibt diesen Besuch später als die „schockierendste Erfahrung seines Lebens“. Das ist nun fast 30 Jahre her – der Australier lebt heute vegan und ist einer der bedeutendsten Tier- und Menschenrechtsaktivisten. Für sein Wirken gegen Tierleid erhielt er im vergangenen Jahr den Peter-Singer-Preis.

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Sie wollen wieder Wölfe schießen!

Der Wolf ist zurück in Deutschland - und das ist gut so.3. Januar 2019

Vor 150 Jahren wurde er in Deutschland ausgerottet. Doch seit einigen Jahren erobert sich der Wolf seine einstigen Reviere wieder zurück. Mittlerweile soll es in Deutschland bis zu 73 Rudel und 30 Paare geben. Doch nach anfänglicher Zurückhaltung machen jetzt immer mehr Tiernutzer und ihre Lobbyisten mobil und fordern den Abschuss von „Problemwölfen“. Und in den Medien wird jeder angebliche Vorfall mit einem Wolf ausgeschlachtet, werden Ängste geschürt.

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Affenquälerei in Tübingen: Kein Prozess gegen Experimentatoren

Das Kampagnen-Plakat des Deutschen Tierschutzbundes gegen Tierversuche.20. Dezember 2018

Laut Medienberichten wurde das Gerichtsverfahren gegen Mitarbeiter des Max-Planck-Instituts (MPI) für biologische Kybernetik in Tübingen vorläufig eingestellt. Diesen sollte wegen Misshandlung von in Tierversuchen eingesetzten Affen Anfang Januar der Prozess gemacht werden. Dazu kommentieren der Deutsche Tierschutzbund e.V., unserem Dachverband, und der Deutsche Tierschutzbund Landestierschutzverband Baden-Württemberg e.V.:

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Betäubungslose Ferkel-Kastration: Welche Abgeordneten für Tierleid stimmen wollen

Brutal und schmerzhaft: Ohne Betäubung wird ein Ferkel kastriert. Fotos: Agrarfoto3. November 2018, Update

Der tierschutzpolitische Skandal ist besiegelt: Eigentlich sollte das betäubungslose Kastrieren von Ferkel ab 1. Januar 2019 verboten sein. Dieses Verbot will die Große Koalition nach einer über fünfjährigen Übergangsfrist wieder kippen und hat sich auf einen Gesetzentwurf geeinigt, der das betäubungslose Kastrieren von Ferkeln um weitere zwei Jahre zulässt. Wir hatten die Hamburger Bundestagsabgeordneten im Oktober angeschrieben und gefragt, wie sie abstimmen werden, wenn der Bundestag über den Gesetzentwurf entscheidet. Lesen Sie, welche Politiker geantwortet haben – und wer lieber schweigt.

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TV-Sender NOA 4 stellt Absurdität des Hamburger Hundegesetzes dar

Hunde wie unser Opa Alfi werden von der Stadt Hamburg vorverurteilt.23. August 2018

Eigentlich ist es allgemein bekannt, wissenschaftlich bewiesen und auch die Ansicht der zuständigen Ministerien Niedersachsens und Schleswig-Holsteins: Es gibt keine aufgrund ihrer Rassezugehörigkeit gefährlichen Hunde. Es gibt lediglich Hunde, die bei nicht artgemäßer Haltung Fehlverhalten entwickeln und dadurch eine Gefahr darstellen können. Einen friedlichen Hund ohne Vorkommnisse aufgrund seiner Rasse zu verurteilen, ist moralisch verwerflich und unsinnig.

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Wildgehege Klövensteen: Altonas Parteien streiten über den tierfeindlichen Ausbau

Damwild direkt am Gehegezaun im Klövensteen. Der Bezirk Altona will das Wildgehege zum Wildtierzoo ausbauen – dagegen protestieren immer mehr Bürger.25. Juni 2018, Update 20. August 2018

Der Masterplan für das Wildgehege Klövensteen in Rissen sorgt nicht nur für Proteste bei den Bürgern. Mehr als 12.000 Menschen (Stand 3.7.18) haben schon eine Petition unterschrieben. Auch Kommunalpolitiker aus Altona sind verärgert. Der Hamburger Tierschutzverein (HTV) fragte bei den Parteien nach.

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Mehr als 12.000 Unterschriften gegen geplanten Wildtierzoo im Klövensteen

Dam- und Muffelwild an der Futterstelle. Der Masterplan für das Wildgehege sieht vor, dass noch viel mehr Tierarten eingesperrt werden sollen.19. Juni 2018; Update 16. August 2018

Mehr Gehege, mehr Käfige – mehr eingesperrte Tiere. Das Bezirksamt Altona hat einen Masterplan zum gigantischen Umbau des Wildgeheges Klövensteen in Rissen vorgelegt – und sorgt damit zum Glück für Proteste. Eine Online-Petition gegen die Wildtierzoo-Pläne haben  schon mehr als 12.000 Menschen (Stand 16.8.18) unterschrieben. Der Hamburger Tierschutzverein ruft alle Unterstützerinnen und Unterstützer dazu auf: Sagen auch Sie Nein zum Masterplan! Hier geht es zur Petition.

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Fußball-WM in Russland: Tierschützer befürchten Tötung von Straßenhunden

Russlands Straßenhunde sind in Gefahr. Foto: Deutscher Tierschutzbund e.V.Pressemitteilung vom Deutschen Tierschutzbund
18. Juni 2018

Anlässlich der Fußball-Weltmeisterschaft hat man in den Austragungsorten in Russland offenbar bereits viele Straßenhunde eingefangen und in städtischen Tierheimen oder anderen provisorischen Einrichtungen untergebracht. Tierschützer vor Ort befürchten nun, dass die Tiere nach der WM, ab Mitte Juli, getötet werden – so ein Bericht von „Spiegel TV“. Der Deutsche Tierschutzbund hatte sich bereits im Vorfeld der WM an die zuständigen Politiker und Behörden gewandt und einen tierschutzgerechten und nachhaltigen Umgang mit den Tieren gefordert. Nun appelliert der Verband erneut dafür, keine Hunde zu töten, sondern Projekte nach dem Prinzip „Einfangen, Kastrieren, Freilassen“ umzusetzen.

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Umfrage: Bürger unterstützen heimliche Filmaufnahmen in Tierställen

Ein Tierleben ist im Schweine-Hochhaus nichts wert. Foto: Deutsches Tierschutzbüro18. Juni 2018

82,2 Prozent der Bevölkerung finden es gerechtfertigt, dass Tierschützer durch heimliche Filmaufnahmen in landwirtschaftlichen Betrieben Missstände und Tierquälerei aufdecken. Das ist das Ergebnis einer aktuellen repräsentativen Umfrage. Und eine schallende Ohrfeige für Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU): Denn Union und SPD haben im Koalitionsvertrag vereinbart, das illegale Filmen schärfer zu bestrafen. Der HTV bezieht Stellung:

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Wahl-O-Mat für Veggie-Themen: Der Veg-O-Mat vergleicht sieben Parteien

Im Veg-O-Mat wird die Einstellung der Parteien zu Thesen verglichen, die für Vegetarier und Veganer von Interesse sind. Foto: VEBU15. September 2017

Am 24. September 2017 ist es so weit: Ein neuer Bundestag wird gewählt und somit wird auch über den künftigen politischen Kurs bei den Themen pflanzliche Lebensweise, Tierschutz, Ernährungs- sowie Agrarpolitik entschieden. Um die Wähler über die Position sieben verschiedener Parteien bezüglich dieser Themen zu informieren, hat der ProVeg (ehemals VEBU) Vertreter von CDU/CSU, SPD, Die Linke, Bündnis 90/Die Grünen, FDP, Tierschutzpartei und V-Partei³ befragt und in einen direkten Vergleich gestellt.

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