Studie belegt Missstände bei der privaten Exotenhaltung

Weißbauchigel auf einer Tierbörse. Die anspruchsvollen exotischen Tiere sind für eine private Haltung nicht geeignet. Foto: Deutscher Tierschutzbund e.V.12. Juli 2018

Der Deutsche Tierschutzbund, dessen Landesverband Hamburg wir sind, sieht seine Forderungen im Bereich Heimtierhaltung und -handel durch die Ergebnisse der Exopet-Studie bestätigt, heißt es in einer Presseerklärung. Der kürzlich von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) veröffentlichte Abschlussbericht der Studie zeigt unter anderem, dass fundierte Standards für Haltungsbedingungen fehlen, dass Missstände auf Tierbörsen vorliegen und der Internet-Handel mit Tieren nicht kontrollierbar ist.

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Exotenhandel: Hilferuf von 30 Tierheimen und Auffangstationen an die Politik

Immer mehr Exoten, so wie die Bartagamen Selma und Patty, landen im Tierheim.Pressemitteilung vom 27. April 2017

In einem gemeinsamen Brief an Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt fordern 30 deutsche Tierheime und Auffangstationen, darunter der Hamburger Tierschutzverein, den Handel und die Haltung von exotischen Wildtieren endlich einzuschränken.

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Schockierende Missstände im Exotenhandel

Die Boa constrictor Kaa wurde aus Platzmangel vom Halter zu uns gebracht.24. August 2016

Der gestrige Beitrag des ARD-Formates „Report Mainz“ über den internationalen Exotenhandel offenbart unfassbar grausame und tierschutzwidrige Verhältnisse beim Transport von und Handel mit Reptilien und anderen Exoten. Wir, der Hamburger Tierschutzverein von 1841 e.V., fordern schon seit Jahren eine Abkehr vom fahrlässigen Trend der Exotenhaltung in Privathaushalten und haben daher gerne an dem wichtigen Bericht mitgewirkt.

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Walter, die Wasserschildkröte

Der große Walter und sein Kumpel Karl möchten zusammen leben27. November 2014

Jedes Jahr im Spätherbst sendet der Hamburger Tierschutzverein von 1841 e.V. (HTV) ein hochwertiges Plüschtier an interessierte Vereinsmitglieder – das Arche Noah-Tier. Das Tier ist Stellvertreter für eine Art, der wir aktuell besondere Aufmerksamkeit schenken. In diesem Jahr handelt es sich um die Wasserschildkröte Walter, für dessen viele Artgenossen im Tierheim Süderstraße wir um Unterstützung bitten.

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Neue Studie: Immer mehr Reptilien in deutschen Tierheimen

Das neue KampagnenmotivPressemitteilung des Deutschen Tierschutzbundes

19. Juni 2014

Auf Tierbörsen werden extrem anspruchsvolle Tiere in kleinen Boxen oder Plastikdosen untergebracht und an private Halter verkauft. Durch Schnäppchenpreise werden die Besucher zudem zu Spontankäufen verleitet, eine sachkundige Beratung findet oft nicht statt oder ist wegen Sprachbarrieren unmöglich. Der Deutsche Tierschutzbund stellt immer wieder Dokumentationen von Tierbörsen zur Verfügung - zuletzt in Begleitung eines stern TV Teams (Sendung vom 18.06.2014, siehe unten). Viele Halter sind überfordert, die Tiere werden ausgesetzt oder im Tierheim abgegeben. Auch im Reptilienhaus des Hamburger Tierschutzvereins wurde gedreht.

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