Protest gegen das illegale Töten der Straßenhunde in Rumänien

Aktive des Hamburger Tierschutzvereins von 1841 e. V. verteilen Infomaterial.Aktive des Hamburger Tierschutzvereins von 1841 e. V. verteilen Infomaterial.29. September 2014

Am 27. September 2014 fand zeitgleich in vielen Städten Europas der internationale Protest gegen das illegale Töten der Straßenhunde in Rumänien statt. So auch zum wiederholten Male in Hamburg und auch diesmal hat sich der Hamburger Tierschutzverein von 1841 e. V. (HTV) an der Demonstration beteiligt, mit der der Welt gezeigt werden soll, dass uns die Hundetötungen in Rumänien nicht gleichgültig sind.

Am Nachmittag trafen circa 250 Tierschützer an der Reesendammbrücke ein. Von dort aus führte der Mahnmarsch über die gesamte Mönckebergstraße bis hin zum Hauptbahnhof. Neben etlichen aktiven Mitgliedern des Hamburger Tierschutzvereins unterstützten auch der 1. Vorsitzende Manfred Graff und der Schatzmeister Thomas Kähler den Demonstrationszug. Auch viele gerettete Hunde liefen bei der friedlichen Demonstration mit ihren Haltern mit. Die Protestierenden riefen „Hände weg von Straßenhunden! Nu Romania!“ und konnten damit viel Aufmerksamkeit in der gut befüllten Hamburger Innenstadt erregen. Während des Mahnmarsches fanden in der Mönckebergstraße und vor dem Hauptbahnhof auch zwei Flashmobs statt, bei denen sich die Tierschützer für einige Minuten auf den Boden legten, um so noch mehr Aufmerksamkeit zu erregen.

Schatzmeister Thomas Kähler und 1. Vorsitzender Manfred Graff bei dem Mahnmarsch.Schatzmeister Thomas Kähler und 1. Vorsitzender Manfred Graff bei dem Mahnmarsch.

Die zahlreichen Aktiven des Hamburger Tierschutzvereins konnten 500 Flyer über die Kooperation mit ProDogRomania e. V. und ebenso viele Einladungen zum großen Tierschutzfest am 5. Oktober unter den umstehenden Menschen verteilen. Nach dem Mahnmarsch fand eine dreistündige Kundgebung vor dem Hauptbahnhof statt, bei der unter anderem die bekannte Schauspielerin und Tierschützerin Ingrid van Bergen über die Situation der Straßenhunde in Rumänien sprach.

Weitere Bilder zur Demonstration in unserer Bildergalerie.
Bilder: Christa Driest und Senta Schuckert

In Bukarest fand zeitgleich eine große Demonstration statt, an der  die rumänischen Tierschützerinnen Aniela Ghita (links) und Mihaela Teodoru (rechts) aus Ploiesti teilnahmen. Der HTV kooperiert über ProDogRomania e.V. mit den beiden Tierschützerinnen bei der Übernahme von Hunden aus der staatlichen Auffangstation Bucov. An diesem Tag haben wir alle gezeigt, dass wir in dem Bestreben und in der Hoffnung vereint sind, dass sich für die rumänischen Straßenhunde Verbesserungen erzielen lassen und das sinnlose Töten gestoppt werden kann zugunsten von nachhaltigen Maßnahmen der Populationsbegrenzung.