Sogenannte Nutztiere

Schulungsplattform für Alternativmethoden soll Tierversuche reduzieren

Auch an Affen wird ein Corona-Impfstoff getestet.Auch an Affen wird ein Corona-Impfstoff getestet.Mit Hochdruck wird weltweit nach Lösungen gesucht, das Coronavirus einzudämmen und die Covid-19-Erkrankung zu heilen. Doch obwohl eine schnelle und zuverlässige Entwicklung von Medikamenten und Impfstoffen mit Tierversuchen nachweislich nicht möglich ist, wird jetzt wieder versucht, die Wirksamkeit an Tieren zu prüfen. Zum Beispiel wird in China ein Corona-Impfstoff an Rhesus-Affen getestet. Eine neue Schulungsplattform für Alternativmethoden soll Wissenschaftlern dabei helfen, die Anzahl der Tierversuche zu verringern.

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Unsägliches Leid: Tiertransporte in Corona-Zeiten

Qualvolles Ausharren im Stau. Foto: Jo-Anne McArthur / We Animals with Eyes on AnimalsQualvolles Ausharren im Stau. Foto: Jo-Anne McArthur / We Animals with Eyes on AnimalsEs wird viel darüber berichtet, was die Corona-Krise für Menschen bedeutet – doch auch für viele Tiere führt sie zu großem Leid! Über die Hamburger Stadttauben, denen wegen der Schließung von Restaurants und Cafés ihre Nahrungsgrundlage wegfällt und die ohne Eingreifen der Stadt Hamburg jämmerlich zu verhungern drohen, haben wir schon berichtet. Bundesweit spielen sich auch bei Tiertransporten dramatische Szenen ab. Die Tiere leiden jetzt noch mehr als ohnehin schon: Aufgrund verschärfter Grenzkontrollen stehen sie unversorgt stunden- bis tagelang in Staus an den Ländergrenzen. Statt die Transporte jetzt auszusetzen, wie unser Dachverband, der Deutsche Tierschutzbund, fordert, wurde die Durchführung von Lebendtiertransporten bis zum 1. Juni 2020 sogar noch vereinfacht.

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Internationaler Tag des Versuchstieres: Ausstieg aus Tierversuchen ist überfällig

Tierversuche sind nicht geeignet, die Wirkung und Gefährlichkeit von Stoffen für den Menschen zu beurteilen. Foto: Ärzte gegen TierversucheTierversuche sind nicht geeignet, die Wirkung und Gefährlichkeit von Stoffen für den Menschen zu beurteilen. Foto: Ärzte gegen TierversuchePressemitteilung

Anlässlich des Internationalen Tags des Versuchstiers am 24. April mahnt der Deutsche Tierschutzbund erneut an, dass die gesetzlichen Vorgaben zu Tierversuchen in Deutschland nach wie vor ungenügend sind – selbst zehn Jahre nach Inkrafttreten der EU-Tierversuchsrichtlinie.

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Osterbraten geht auch tierleidfrei!

Quälende Enge: Kaninchenmast in Deutschland. © PETA Deutschland e.V.Quälende Enge: Kaninchenmast in Deutschland. © PETA Deutschland e.V.In diesem Jahr müssen die meisten von uns umplanen, denn die Ostertage werden wir anders verbringen als sonst. Eine gute Gelegenheit, auch das Ostermenü anders zu gestalten und auf den traditionellen Kaninchenbraten zu verzichten, um damit ein Zeichen gegen die tierschutzwidrige Haltung von Mastkaninchen zu setzen. Was viele nicht wissen: Mastkaninchen stammen zum Großteil aus Käfighaltung. Die Tiere haben dort keinen Bewegungsfreiraum und fristen ihr Dasein auf Gitterböden. Der Hamburger Tierschutzverein (HTV) rät daher zum Osterfest auf tierleidfreie Alternativen zu setzen.

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Mehr als 100 LPT-Mäuse warten auf ihr dauerhaftes Zuhause

Die Geretteten blicken in eine glückliche Zukunft.Die Geretteten blicken in eine glückliche Zukunft.Als die letzten lebenden Tiere aus dem Folterlabor des LPT Neugraben gerettet wurden, nahm der Hamburger Tierschutzverein von 1841 e. V. (HTV) als sicherer Hafen für alle Tiere auch mehr als 100 LPT-Mäuse auf. Diese erholen und entwickeln sich derzeit gut in unserer Obhut. Nun suchen wir für sie liebevolle Menschen, mit denen sie in ihr neues unbeschwertes Leben starten können.

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Beim Putzen ein reines Gewissen

Auch Kaninchen wie Mucki müssen bei Giftigkeitsprüfungen für Putzmittel leiden.Auch Kaninchen wie Mucki müssen bei Giftigkeitsprüfungen für Putzmittel leiden.Der Frühling steht vor der Tür und erste Sonnenstrahlen bringen Staub und Schmutz zum Vorschein. Wer jetzt den Putzlappen schwingt, sollte vegane Reinigungsprodukte verwenden. Denn die Herstellung konventioneller Putzmittel bedeutet massives Tierleid: Für die Giftigkeitsprüfungen von Reinigern, Waschmittel und Co. müssen noch immer viele Tiere in Versuchslaboren grauenvoll leiden und sterben.

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LPT Neugraben: Vereine des DTSchB nehmen Tiere auf

Unsere Tierschutzberaterin Sina Hanke war bei der Rettungsaktion vor Ort.Unsere Tierschutzberaterin Sina Hanke war bei der Rettungsaktion vor Ort.Pressemitteilung des Deutschen Tierschutzbundes vom 10. März 2020

Dank des funktionierenden Netzwerks des Deutschen Tierschutzbundes konnten gestern die knapp tausend verbliebenen Ratten und Mäuse aus dem Tierversuchslabor LPT (Laboratory of Pharmacology and Toxicology) am Standort Hamburg-Neugraben gerettet werden. Die Nager bekommen in den dem Deutschen Tierschutzbund angeschlossenen Tierheimen – bis zu ihrer Vermittlung – eine tiergerechte Bleibe und damit die Chance auf ein Leben ohne weiteres Leid.

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Karremann deckt auf: So leiden Tiere für Leder

Rinder aus Brasilien nach der Ankunft in der Türkei. Auch ihre Haut landet als Lederprodukte in Deutschland. Foto: ZDF/Manfred KarremannRinder aus Brasilien nach der Ankunft in der Türkei. Auch ihre Haut landet als Lederprodukte in Deutschland. Foto: ZDF/Manfred KarremannDie ZDF-Dokumentation „37 Grad: Tiertransporte grenzenlos – Leder für Deutschland" hat vorgestern Abend hoffentlich vielen Zuschauern die Augen geöffnet: Es ist ein Irrglaube, dass Leder nur ein Abfallprodukt aus der Schlachtung und der Kauf unbedenklich sei! Für die Konsumware Leder müssen Tiere auf Lebendtransporten immens leiden! Dank der investigativen Recherchen von Manfred Karremann und Tierschützer*innen bekommen wir einen Einblick in die grausamen Verladungs- und Transportbedingungen der geschundenen Tiere.

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Erfolg: LPT-Mienenbüttel wird Betriebserlaubnis entzogen!

Im eigenen Blut sterbend sich selbst überlassen: Dieses Leid ist nun vorbei!Im eigenen Blut sterbend sich selbst überlassen: Dieses Leid ist nun vorbei!Ein Meilenstein in der Tierschutzgeschichte: Der Kampf um die geschundenen Geschöpfe im LPT Mienenbüttel war erfolgreich! Der Landkreis Harburg hat dem LPT mit sofortiger Wirkung die Betriebserlaubnis entzogen.

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Deutscher Tierschutzbund droht Klöckner mit Strafanzeige

Zu einem Leben in Leid verdammt: Sauen in Deutschland. Foto: ARIWAZu einem Leben in Leid verdammt: Sauen in Deutschland. Foto: ARIWAPressemitteilung Deutscher Tierschutzbund

Der Deutsche Tierschutzbund droht Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner mit einer Strafanzeige wegen des Verdachts auf Meineid und Tierquälerei – sollte die von ihr vorgelegte Änderung der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung, speziell zur Haltung von Sauen in Kastenständen, in Kraft treten.

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